1.3.2.12 Alterssicherung und Anlagearten

Unlängst saß ich mit lockeren Bekannten und Freunden zusammen und als wir über Alterssicherung und Anlagearten sprachen, war für einen aus der Runde alles klar: “Grundstücke kaufen, mehr musst du nicht machen”, brüllte er in die Runde und schaute allwissend jeden grinsend an. Den Hinweis “Grundstückkosten” und Zwangsabgaben bei einer möglichen Währungsreform ließ er nicht gelten. Es ist gut, wenn man alles absolut weiß. Solche Menschen schlafen immer gut!

Tatsächlich wird über Anlagearten gesprochen ohne Ende:

  • Geldkonto, Sparkonto
  • Geld unter dem Kopfkissen
  • Versicherungsunternehmen
  • Immobilien, Grundstücke
  • Metalle, Edelmetalle
  • Unternehmens- oder Staatsanleihen
  • Aktien
  • Fonds
  • Zertifikate
  • Optionsscheine
  • CFD

… und als nächstes beginnt das Thema Auswahl, wenn man sich für eine Anlageart entschieden hat: welche Aktie kaufe ich wann – oder sollte man besser in einen Aktienfonds investieren – wenn Letzteres, Fonds mit Aktien in Deutschland – Europa – Welt – Emerging Markets … das alles ist derartig komplex geworden, dass man als jemand, der sich nicht lange damit beschäftigen kann, verzeifelt nach einem Berater umschaut. Und dann beginnt das nächste Problem: wer berät fair?

Meine Mutter bat mich einmal vor vielen Jahren, für sie 10.000 Euro SICHER anzulegen. Wir sind dann zu einer Bank gefahren und haben uns beraten lassen. Wir haben gemeinsam gesagt: SICHERHEIT. 10 Jahre später waren 40 Prozent unseres Geldes futsch! Danke, Bankberater!

 

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