Schlussfolgerung aller Artikel

Nach den vielen Erkenntnissen der Arbeit über Alterssicherung folgende Zusammenfassung, die immer wieder erneuert wird (Beginn dieser Erarbeitung: 20. Oktober 2016):

A. Erkenntnisse

  1. Wir Bürger werden mit treuherzigstem Gesicht bezüglich Alterssicherung belogen; seien Sie bewusst, man dachte es werde noch gut sein – man erlebte, es wird furchtbar für die meisten Bürger
  2. Das derzeitige Rentensystem ist am Ende, das wusste man bereits bei der Einführung. So kommt es, dass man über die Einführung des “Bedingungslosen Grundeinkommens” redet – eine Schimäre
  3. Das derzeitige Rentensystem ist auch deshalb am Ende, weil unsere westlichen Gesellschaften in der erforderlichen Ausgeglichenheit versagt
    – fehlende Innovationen, fehlende private Nachfrage, Sättigung der Haushalte an Gebrauchsgegenständen
    – unzureichende Lohn- und Gehaltseinkommen, Reiche werden reicher – Arme werden ärmer
    – Industrie 4.0 einerseits, sogenannter Klimawandel andererseits wird Milionen Arbeitsplätze kosten; die Jugendarbeitslosigkeit und Altersarmut werden sich verstetigen
  4. Wir leben in einer Zeit unzureichender Wirtschaftsentwicklung; durch die zunehmende Automatisierung und den zunehmenden Robotereinsatz wird die Beschäftigungsquote von der BIP Entwicklung immer unabhängiger; es ist eine idiotische Vorstellung von Phantasten, dass es ein unendliches Wirtschaftswachstum gäbe
  5. Es ist eine Illusion zu glauben, dass der Umbau des Wirtschaftssystems in eine Dienstleistungsgesellschaft (linke Tasche – rechte Tasche) funktionieren könnte
  6. Es ist eine Illusion zu glauben, dass der Migrantenzustrom Wirtschaftswachstum brächte
  7. Es ist eine gigantische Illusion zu glauben, dass die Beschäftigung von Frauen Wirtschaftswachstum brächte
  8. Es ist eine gigantische Illusion zu glauben, dass der Brüsseler Verbot- Dirigismus bezüglich dieses und jenes zu produzieren Wirtschaftswachstum brächte
  9. Viel zu wenige Mitbürger sorgen um die Deckungslücke (vermutliche Ausgaben im Alter zu Einnahmen im Alter) vor; insbesondere werden die monatlichen/jährlichen Kostensteigerungen des Lebenshaltungsniveaus nicht beachtet
  10. Niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass wir nicht wieder einen Wirtschafts- und/oder Währungszusammenbruch erleben. Unseriös wäre, ein Datum dafür zu nennen
  11. Viele Mitbürger, die an Alterssicherung denken, vertrauen zu sehr Empfehlungen von Banken und Versicherungen, die mit schönsten von Psychologen erarbeiteten Bildern und Texten Anlagewillige zu ihren Produkten verführen wollen
  12. Der Finanzmarkt bietet eine Vielzahl an Produkten zur finanziellen Alterssicherung an; die wenigsten eignen sich wirklich; oft helfen Internetseiten mit dem Spezialgebiet “Finanzen” oder “Sparen” nicht weiter, weil oft nicht ersichtlich ist, welche Querverbindungen zwischen dem Berichtenden und dem Finanzinstitut mit Alterssparangeboten besteht
  13. Es sei davor gewarnt, dass man Anlageforen, in denen genau die dort vertretene Anlageart fast sektiererisch angepriesen wird, zu sehr vertraut

Unser Weltwirtschaftssystem (der Industriestaaten) funktioniert nur, wenn ausreichend großes Wirtschaftswachstum (prozentual höher als die jährlichen Rationalisierungserfolge der Unternehmen) vorhanden ist; ABER: unendliches Wachstum ist krank und kranke Organismen sterben IMMER!

B. Mögliche kurzfristige Strategie zur Alterssicherung aus Sicht dieser Schrift (Tipps enthalten keine Handlungsempfehlung)

  1. Sind Sie in Aktien oder Wertpapieren, die einen Zusammenhang mit der Industrie haben, engagiert, dann beachten Sie Hinweise zu Investitionsvorhaben; sinken die, ist damit zu rechnen, dass die Unternehmen eine gesunkene Zukunftsperspektive sehen – Vorboten eines Abwärtstrends
  2. Betrachten Sie bitte genau die Statistik der Deutschen Bundesbank, Auftragseingänge der Deutschen Industrie; seit 2012 wird ein steigender Auftragseingang verzeichnet. Senkt sich diese Kurve, dann ist zu erwarten, dass wir einen schon lange prognostizierten Einbruch erleben – Vorboten eines Abwärtstrends, der deutlicher als 2008 ausfallen könnte. Ebenso wichtig ist zu betrachten die Umsätze der deutschen Industrie. Senkt sich diese Kurve, dann ist zu erwarten, dass wir einen schon lange prognostizierten Einbruch erleben – Vorboten eines Abwärtstrends, der deutlicher als 2008 ausfallen könnte. Was könnten wir machen, um unser Vorsorgevermögen in Wertpapieren zu schonen? Positionen verkaufen – nicht alle auf einmal, sondern den abgesenkten Niveaus entsprechend.
  3. Ich warne davor, den Aussagen des Geschäftsklimaindex zu vertrauen! Im Internet finden sich Hinweise, dass die GfK (Gesellschaft für Konsumgüterforschung) sehr industriefreundlich ist, um nichts anderes zu sagen.
  4. Schaffen Sie sich ein Vorratslager an Lebensmitteln und Alkohol an – zumindest 3 Monate
  5. Beobachten Sie die Preisentwicklung, die Ihnen aus IHREM Haushalt bekannt ist; stellen Sie eine Preiszunahme von mehr als 3 % in einem Monat fest, dann kaufen Sie zusätzlich 6 Monate hinzu (Nudeln, Reis … Dosen- Lebensmittel). Beträgt die Preiszunahme mehr als 10 % in einem Monat, kaufen Sie zusätzlich 12 Monate hinzu
    (Nudeln, Reis … Dosen- Lebensmittel) – egal, wohin Sie das stapeln.
  6. Barvermögen bei einer allgemeinen Preiszunahme mehr als 10 % in einem Monat, müssen um eine andere Vermögensart umgetauscht werden – siehe unten – (sinnvoll: minimale 3 Monatsausgaben im Bestand halten).
  7. Für Vorsorge ist langfristig nichts so unsicher wie Währungen, insbesondere Währungen, die bei Sparkassen oder Banken liegen – Zugriff des Staates ist sicher!
  8. Für andere Arten der Vermögensrücklage erfindet der Staat immer neue Zwangsmaßnahmen, um diese Vermögensrücklage einzuziehen
  9. Für Vorsorge ist langfristig Gold in Form von Barren oder Münzen zu bedenken, dass Gold schon sehr oft vom Staat konfisziert wurde
  10. Eine Anlageform, die maximale Vermögenskonzetration je m³ beinhaltet, ist  besonders sinnvoll, weil es durchaus vorkommen kann, dass dieses Vermögen von dem Vermögensbesitzer vergessen werden kann, insbesondere dann, wenn über den Kauf des Vorsorgevermögens kein Dokument existiert.
  11. Bill Holter, ehemaliger Anlageberater, stellt seine Meinung in einem Interview dar, die ich voll teile und die bereits an einigen Stellen dieser Veröffentlichung aufgezeigt wurde: “Jim und ich raten den Leuten zu “GOTS” (get out of the system – steigen Sie aus dem System aus). Das heißt – werden sie ihr eigener Banker/Verwalter. Halten sie so wenig Geld wie möglich im Bankensystem. Bewahren sie Vermögen in Gold und Silber außerhalb der Banken, entweder im persönlichen Bestand oder in Nicht-Banken-Verwahrung. Wenn sie Aktien haben, dann verlangen sie lieber Zertifikate, anstatt sich darauf zu verlassen, dass der Broker nicht pleitegeht.”
    Ich ergänze es: vertrauen Sie niemals einem Bankangestellten! Er will nur Ihr Bestes, nämlich Ihr Bargeld.

C. nn

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